Was ist mein Auto wert?

Hier behandeln wir die Frage, was ist mein Auto wert.

Wieviel ist mein Auto wert?

Der Wertverlust eines Autos kann anhand von Zahlen und Fakten zumindest anhaltweise prognostiziert werden. Experten berechnen die grundsätzliche Wertminderung bei einer Fahrleistung von jährlich zirka 15.000 Kilometer mit rund 24 Prozent im ersten Jahr nach der Neuzulassung. In den Folgejahren beträgt der Wertverlust dann durchschnittlich rund fünf bis sechs Prozent.

Wussten Sie bereits, dass bundesdeutsche Autofahrer durchschnittlich insgesamt rund 332.000 Euro für das Leben, den Kauf und den Unterhalt ihrer vierrädrigen Begleiter ausgeben? Auf drei Neu- und fünf Gebrauchtwagen bringt es jeder Deutsche in rund 54 Jahren im Schnitt und immer wieder stellt sich für ihn dabei die Frage: „Wieviel ist mein Auto wert?“ Bei stetig steigenden Autokosten werden die Budgets für den fahrbaren Untersatz eine immense Größenordnung. Fachleute haben einmal die folgenden Gesamtkosten errechnet:

  • 116.900 Euro: Diese Summe wird insgesamt für die Anschaffungen der Fahrzeuge investiert
  • 78.900 Euro: Ja, so viel zahlt jeder Autofahrer für den benötigten Sprit im Tank
  • 58.100 Euro: Versicherungen und „Vater Staat“ kassieren kräftig mit
  • 20.300 Euro: Auch die Gargenmiete oder der Garagenkauf kostet Geld
  • 16.900 Euro: So viel geht für die regelmäßige Autowäsche und Pflege drauf
  • 15.200 Euro: Für diese Summe gibt es Verschleißteile und neue Reifen
  • 13.000 Euro: Diese Summe verlangen Werkstätten für die Inspektionen
  • 22.500 Euro: Damit wird durchschnittlich ein Neufahrzeug finanziert

Bei diesen Summen muss die Eingangsfrage: „Was ist mein Auto wert?“ wiederholt und beantwortet werden. Bereits vor dem Kauf und unabhängig davon, ob es ein Neu- oder Gebrauchtwagen sein soll, stellt sich bereits die Frage nach dem künftigen Wertverlust. Die unausweichliche Minderung wird erträglicher, wenn man sich beim Kauf für besonders wertstabil geltende Automodelle entscheidet. In der Gunst der Käufer liegen Volumenfahrzeuge, etwa Audi A4 oder die Golf-Klasse ganz weit vorne. Dennoch gilt: Das Auto verliert Monat für Monat an Wert. Da helfen Rabatte, die günstigste Finanzierung und Versicherung sowie eine spritsparende Fahrweise nur bedingt weiter.

Innere und äußere Faktoren destabilisieren der Autowert

Mit Waschen, Saugen und Polieren alleine ist es natürlich nicht getan. Selbst die sauberste und gepflegteste Hülle eines Autos ist kein Hinweis auf die unter dem Blechkleid verborgene Technik. Beim Verkauf spielen selbst die gewählte Lackierung oder die Ausstattung eine große Rolle. Nicht jeder Käufer will teure Assistenzsysteme und mannigfaltig eingebautes Zubehör über den Kaufpreis honorieren. Auch Tuningmaßnahmen, selbst wenn sie vom Profi durchgeführt wurden, sind keine Garantie dafür, dass man die Investitionssumme beim Verkauf geltend machen kann. Im Gegenteil, das Fahrzeug könnte im schlimmsten Falle sogar zum Ladenhüter werden.
Jeder Autofahrer, der im Leben statistisch betrachtet, gleich mehrfach zum Verkäufer wird, sollte sich bei der Frage „Wieviel ist mein Auto wert“ in die Rolle des potentiellen Käufers hineinversetzen und sich den Ablauf einer Verkaufsverhandlung vorstellen. Käme ein ungepflegtes und schmutziges Fahrzeug für einen selbst in Frage? Spielt die Ausstattung und der technische Zustand eines Fahrzeuges nicht eine wesentliche Rolle? Würden Sie die Verweigerung des Verkäufers nach einer Probefahrt schulterzuckend hinnehmen und ihr angebliches Traumauto dennoch kaufen?

Scheckheftpflege dient der Werterhaltung

Wer größere Reparaturen und teure Folgeschäden bei seinem Auto vermeiden will, sollte sich in jedem Fall an die Inspektionsintervalle des Autoherstellers halten. Das kleine Wörtchen „scheckheftgepflegt“ vor dem Hintergrund der Werterhaltung bringt beim späteren Verkauf nämlich bares Geld. Dann nämlich kann sich der Käufer sicher sein, dass auch die Verschleißteile regelmäßig ersetzt wurden. Auch die Vermeidung von dringenden Reparaturstaus kann beim Verkauf einen höheren Preis rechtfertigen. Übrigens sollten nicht nur Zündkerzen & Co. regelmäßig ersetzt werden, ein weiteres, wichtiges Detail wäre auch der termingerechte Wechsel des Zahnriemens.
Wenn dann noch sämtliche Sicherheitsfeatures,– von der Lenkung bis zum Brems- und Lichtsystem eines Autos funktionieren, kann man als Verkäufer jeder Probefahrt gelassen entgegen sehen.

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