Welche Autos sollte man sich vor dem Kauf einmal über das Wochenende anmieten?

Der Kauf eines neuen Autos ist meist ein besonderer Tag. Man nimmt sein neues Schmuckstück entgegen und darf sich über den typischen Neuwagengeruch freuen. Natürlich spielen aber noch viele weitere Faktoren eine Rolle, so muss das neue Fahrzeug die richtige Größe haben und es muss die Anforderungen des Käufers erfüllen. Die Wahl ist quasi grenzenlos, es fängt beim kompakten Stadtflitzer wie dem Smart an und geht hoch bis zu einem Sportwagen von Lamborghini. Preislich bestehen zwischen diesen beiden Welten, doch manche Menschen können sich auch ein solches Luxusauto leisten. In der Regel geht der Kauf auch nicht innerhalb weniger Stunden über die Bühne, sondern man muss ein wenig warten. Während dieser Zeit kann man sich das Auto aber schon mal mieten, am besten über das Wochenende, vielleicht aber sogar für einen kompletten Urlaub. Auch bei einer noch vorhandenen Unsicherheit ist es eine kluge Idee, dadurch lernt man den Pkw und dessen Fahrgefühl besser kennen.

Das sind die Vorteile

 

Einige Autokonzerne wie VW bieten mit eigenen Plattformen wie dieser selbst die Anmietung von ansonsten schwer erhältlichen Fahrzeugen wie den VW Bus California an.

Die Freude bei einem Autokauf ist meist riesig. Alles ist neu und frisch, doch man muss sich auch an neue Dinge gewöhnen. Sei es das neue Interieur oder der neue Schlüssel. Damit bei der Übergabe aber zumindest schon mal ein wenig Routine drinnen ist, kann man sich das Auto vorher anmieten. Ein weiterer Vorteil betrifft natürlich die Kaufentscheidung. Ein Auto sieht beispielsweise auf Bildern immer ein wenig anders als in der Realität aus. Außerdem sind Theorie und Praxis immer zwei paar Schuhe, die Entscheidung ist also nicht immer so einfach. Hat man sich aber bei all den Angeboten dann doch für ein oder zwei infrage kommende Kandidaten entschieden, so sollte man sich diese über ein Wochenende anmieten. So lernt man nicht nur selbst mehr über das Fahrzeug kennen, sondern auch Freunde und Familie können ihre Meinung dazu abgeben.

Vom Smart bis zum Lamborghini

Die beiden Kraftfahrzeuge sind wie Tag und Nacht. Während der Smart ein optimales Fortbewegungsmittel für die Stadt ist, fühlt sich der Lamborghini vor allem auf der Autobahn wohl. Die Entscheidung sollte man deshalb nicht aufgrund der Marke oder dem Aussehen fällen, sondern das Auto muss die Bedingungen erfüllen. Wohnt man beispielsweise mitten in der Stadt, dann wäre der Kauf eines Sportwagens nicht gerade effektiv. Mit einem Smart käme man wesentlich sparsamer durch und findet auch viel eher einen Parkplatz. Dieses Prinzip gilt freilich auch für jeden anderen Pkw, es muss in erster Linie mit den persönlichen Anforderungen klarkommen. Und selbst wenn es am Ende ein völlig anderes Auto als ein Lamborghini oder ein Smart wird, man kann sie natürlich trotzdem mieten und Spaß damit haben.

Mobile.de – kostenlose Fahrzeugbewertung im Test

Das Preistool von mobile.de untersucht:

 

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mobile.international ist weiter auf Erfolgskurs

Mobile.de zählt zu den führenden Internetplattformen für den Kfz-Handel. Das Unternehmen versteht sich als Vermittler für den An- und Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen, greift selbst aber nicht in die Transaktionen zwischen Verkäufern und Käufern ein. Jährlich werden nach Aussage von Malte Krüger alleine „rund 200.000 Neuwagenanbahnungen vermittelt.“ Der Geschäftsführer bescheinigt der Branche auch weiterhin solide Aussichten auf einem hohen Niveau.

Seit 1996 im Internet präsent

Das Unternehmen, 2004 wurde es vom online-Auktionshaus eBay übernommen, geht zurück auf eine Idee des Werbetexters Vijay Sapre und des Programmierers Ralf Prehn. Beide initiierten 1996 eine der ersten Autodatenbanken fürs Internet. Auch die krisengeschüttelte E-Commerce-Branche konnte dem positiven Geschäftsverlauf von mobile.de nicht das Wasser reichen, das Geschäftsmodell hatte sich bereits hinreichend etabliert. Im Jahr 2001 erreichte das online-Unternehmen erstmals schwarze Zahlen.
Auf der Plattform gelistet werden durchschnittlich rund 1,4 Millionen Kraftfahrzeuge, darunter auch Wohnmobile, Motorräder und LKW. Alleine im Jahr 2011 lag der Umsatz aller Verkäufe bei rund 36 Milliarden Euro (Quelle: GfK, 2012). Mittlerweile ist mobile.de auch in den meisten europäischen Ländern tätig, darunter in Spanien und Frankreich.

Inseratskosten für Privatanbieter

Das Basispaket für Inserate auf mobile.de ist für Privatverkäufer kostenlos und erlaubt bei einer Laufzeit von 56 Tagen das Hochladen von bis zu fünf Fotos des Gebrauchtwagens. Das Premiumpaket ist für 19,90 Euro buchbar, offeriert eine Laufzeit von 86 Tagen bei der Präsentation von 15 Fotos. Zudem beinhaltet es weitere Features wie eine Inserats-Statistik, die Publikation als sog. Blickfänger sowie eine nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Startseiten-Präsentation. Die Verkaufschancen erhöhen sich zudem durch das sog. Seite-1-Inserat. Damit erscheint die Anzeige stets auf der ersten Seite der Suchergebnisse, sofern der entsprechende Wagen den eingegebenen Suchkriterien eines potentiellen Käufers entspricht.

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Screenshot: mobile.de

Gebrauchtwagen verkaufen und kaufen

Der Gebrauchtwagenhandel boomt, das Internet beflügelt den Trend zum häufigeren Autowechsel, unter anderem durch die Möglichkeit der schnellen Suche in entsprechenden www-Portalen. Die Haltezeiten des aktuellen Gebrauchtwagens werden immer kürzer, der Wunsch nach dem nächsten Auto wird durch das breite Marktangebot noch mehr angeheizt. Besonders auffallend ist die Gruppe der 18- bis 29-jährigen Autofahrer, ihr Anteil am Fahrzeugwechsel beträgt stolze 15 Prozent. Über alle Altersgruppen hinweg sorgt die weitgehend unkomplizierte Recherche nach dem passenden Fahrzeug für eine wesentlich schnelle Kaufentscheidung, die Zeitspanne liegt lediglich zwischen einer Woche und einem Monat. (Quelle: TNS Infratest, 2012)

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Neben dem Internet, den Fahrzeugbestand schätzen Experten auf über eine Million Angebote, bieten sich aber noch weitere Kaufplätze an, wenn es um den Traumwagen geht:

  • Tageszeitung: Der Anteil der Kleinanzeigen geht dank Internet kontinuierlich zurück. Ein Vorteil ist allerdings die zumeist regionale Nähe des Anbieters.
  • Internetversteigerung: Hier lassen sich zwar Schnäppchen realisieren. Und doch gilt der Kauf per Mausklick, nicht aussagefähigen Fotos und meist ohne vorherige Besichtigungsmöglichkeit, als riskant.
  • Regionale Automärkte: Oftmals nur Angebote im Niedrigpreis-Bereich. Privatverkäufer sind i.d.R. in der Minderzahl. Zur Begutachtung empfiehlt sich die Mitnahme eines technisch versierten Fachmanns.
  • Jahreswagen/Werksangehörige: Meist hohes Preisniveau, Top-Zustand der Fahrzeuge, aber begrenztes Angebot auf inländische Autohersteller.
  • Händler vor Ort: Gute Erreichbarkeit, aber begrenzte Angebotspalette. Das Risiko, auf Ladenhüter zu stoßen, die gar nicht mehr inseriert werden, ist groß.

Fahrzeugbesichtigung und Probefahrt nicht ohne Begleitung

Lassen Sie sich beim Kauf eines Gebrauchtwagens grundsätzlich nicht unter Zeitdruck setzen. Nehmen Sie zur Fahrzeugbesichtigung nach Möglichkeit immer eine Begleitperson sowie eine Checkliste mit, an Hand der Sie den Wagen Punkt für Punkt prüfen. Verlassen Sie sich nicht nur auf Aussagen des Verkäufers, schauen Sie stattdessen ganz genau hin, stellen Sie Fragen. Wer die Spielregeln beherrscht, kann sich später so manche negative Überraschung ersparen. Auf diese Punkte sollten Sie unbedingt achten:

  • Denken Sie daran, dass das Preisniveau bei einem Händler auf Grund der ihm obliegenden Vorschriften hinsichtlich Sachmängelhaftung, Steuerlast und Gewinn höher ausfällt als beim Verkauf eines Fahrzeuges „Privat an Privat“. Versuchen Sie sich bereits im Vorfeld ein Bild des Händlers zu machen. Seriöse Verkäufer haben nichts zu verbergen, sie minimieren das Risiko durch eine professionelle Abwicklung. Wählen Sie möglichst einen Autohändler, der seine Mitgliedschaft im „Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V.“, kurz ZDK, nachweisen kann. Diese Händler halten sich bei späteren Unstimmigkeiten u.a. an die Entscheidungen einer Schiedstelle.
  • Achten Sie auf schriftlich festgehaltene Zusicherungen, etwa „Das Fahrzeug ist werkstattüberprüft und unfallfrei“, oder „Inspektion bei Kilometerstand xy durchgeführt“.
  • Bestehen Sie beim Kaufvertrag auf den Anhang einer festgestellten Mängelliste ohne Pauschalangaben wie „Technik ok“ o.ä.
  • Prüfen Sie, ob die Angaben im Inserat mit den vor Ort erklärten Aussagen des Verkäufers übereinstimmen. Wenn möglich, lassen Sie Ihren Kaufvertrag vor Leistung der Unterschrift durch eine unabhängige Person nochmals genau nachlesen.

Finger weg beim Versuch, die Sachmängelhaftung auszuschließen

Jeder Versuch eines Händlers, die sog. Sachmängelhaftung zu umgehen, sollte Sie dazu veranlassen, von einem Kauf des Fahrzeugs Abstand zu nehmen. Hinweise auf diese Vorgehensweise des „Profis“ könnten folgende Formulierungen sein:

  • Verkauf als sog. „Bastlerauto“, obwohl das Fahrzeug als für den Verkehr zugelassen und preislich hochwertig angeboten wurde.
  • Deklaration als Schrottwagen, trotz gegenteiliger Zustandserfassung.
  • Der Käufer ist Kaufmann im Sinne des HGB. Mit dieser Formulierung lässt sich Haftung zwischen Unternehmen und Unternehmer nämlich umgehen! Das gleiche gilt, wenn der Händler einen Privatmann als Verkäufer „vorschiebt“.

Was ist mein Auto wert?

Hier behandeln wir die Frage, was ist mein Auto wert.

Wieviel ist mein Auto wert?

Der Wertverlust eines Autos kann anhand von Zahlen und Fakten zumindest anhaltweise prognostiziert werden. Experten berechnen die grundsätzliche Wertminderung bei einer Fahrleistung von jährlich zirka 15.000 Kilometer mit rund 24 Prozent im ersten Jahr nach der Neuzulassung. In den Folgejahren beträgt der Wertverlust dann durchschnittlich rund fünf bis sechs Prozent.

Wussten Sie bereits, dass bundesdeutsche Autofahrer durchschnittlich insgesamt rund 332.000 Euro für das Leben, den Kauf und den Unterhalt ihrer vierrädrigen Begleiter ausgeben? Auf drei Neu- und fünf Gebrauchtwagen bringt es jeder Deutsche in rund 54 Jahren im Schnitt und immer wieder stellt sich für ihn dabei die Frage: „Wieviel ist mein Auto wert?“ Bei stetig steigenden Autokosten werden die Budgets für den fahrbaren Untersatz eine immense Größenordnung. Fachleute haben einmal die folgenden Gesamtkosten errechnet:

  • 116.900 Euro: Diese Summe wird insgesamt für die Anschaffungen der Fahrzeuge investiert
  • 78.900 Euro: Ja, so viel zahlt jeder Autofahrer für den benötigten Sprit im Tank
  • 58.100 Euro: Versicherungen und „Vater Staat“ kassieren kräftig mit
  • 20.300 Euro: Auch die Gargenmiete oder der Garagenkauf kostet Geld
  • 16.900 Euro: So viel geht für die regelmäßige Autowäsche und Pflege drauf
  • 15.200 Euro: Für diese Summe gibt es Verschleißteile und neue Reifen
  • 13.000 Euro: Diese Summe verlangen Werkstätten für die Inspektionen
  • 22.500 Euro: Damit wird durchschnittlich ein Neufahrzeug finanziert

Bei diesen Summen muss die Eingangsfrage: „Was ist mein Auto wert?“ wiederholt und beantwortet werden. Bereits vor dem Kauf und unabhängig davon, ob es ein Neu- oder Gebrauchtwagen sein soll, stellt sich bereits die Frage nach dem künftigen Wertverlust. Die unausweichliche Minderung wird erträglicher, wenn man sich beim Kauf für besonders wertstabil geltende Automodelle entscheidet. In der Gunst der Käufer liegen Volumenfahrzeuge, etwa Audi A4 oder die Golf-Klasse ganz weit vorne. Dennoch gilt: Das Auto verliert Monat für Monat an Wert. Da helfen Rabatte, die günstigste Finanzierung und Versicherung sowie eine spritsparende Fahrweise nur bedingt weiter.

Innere und äußere Faktoren destabilisieren der Autowert

Mit Waschen, Saugen und Polieren alleine ist es natürlich nicht getan. Selbst die sauberste und gepflegteste Hülle eines Autos ist kein Hinweis auf die unter dem Blechkleid verborgene Technik. Beim Verkauf spielen selbst die gewählte Lackierung oder die Ausstattung eine große Rolle. Nicht jeder Käufer will teure Assistenzsysteme und mannigfaltig eingebautes Zubehör über den Kaufpreis honorieren. Auch Tuningmaßnahmen, selbst wenn sie vom Profi durchgeführt wurden, sind keine Garantie dafür, dass man die Investitionssumme beim Verkauf geltend machen kann. Im Gegenteil, das Fahrzeug könnte im schlimmsten Falle sogar zum Ladenhüter werden.
Jeder Autofahrer, der im Leben statistisch betrachtet, gleich mehrfach zum Verkäufer wird, sollte sich bei der Frage „Wieviel ist mein Auto wert“ in die Rolle des potentiellen Käufers hineinversetzen und sich den Ablauf einer Verkaufsverhandlung vorstellen. Käme ein ungepflegtes und schmutziges Fahrzeug für einen selbst in Frage? Spielt die Ausstattung und der technische Zustand eines Fahrzeuges nicht eine wesentliche Rolle? Würden Sie die Verweigerung des Verkäufers nach einer Probefahrt schulterzuckend hinnehmen und ihr angebliches Traumauto dennoch kaufen?

Scheckheftpflege dient der Werterhaltung

Wer größere Reparaturen und teure Folgeschäden bei seinem Auto vermeiden will, sollte sich in jedem Fall an die Inspektionsintervalle des Autoherstellers halten. Das kleine Wörtchen „scheckheftgepflegt“ vor dem Hintergrund der Werterhaltung bringt beim späteren Verkauf nämlich bares Geld. Dann nämlich kann sich der Käufer sicher sein, dass auch die Verschleißteile regelmäßig ersetzt wurden. Auch die Vermeidung von dringenden Reparaturstaus kann beim Verkauf einen höheren Preis rechtfertigen. Übrigens sollten nicht nur Zündkerzen & Co. regelmäßig ersetzt werden, ein weiteres, wichtiges Detail wäre auch der termingerechte Wechsel des Zahnriemens.
Wenn dann noch sämtliche Sicherheitsfeatures,– von der Lenkung bis zum Brems- und Lichtsystem eines Autos funktionieren, kann man als Verkäufer jeder Probefahrt gelassen entgegen sehen.